Die Alternative zu Sneakers: Schnürschuhe

schnuerschuhe
Es gibt ein Schuhmodell, dass sich vehement nicht von der Spitze der Schuhwelt drängen lässt: unsere geliebten Sneakers. Sie sind einfach viel zu praktisch, um von irgendjemandem nicht getragen werden zu wollen, sodass kein anderes Schuhmodell beinahe ganzjährig im Einsatz ist. Das ist natürlich auf einer Seite toll, weil man nicht ständig den neuen Trends hinterherjagen muss um immer top gestylt zu sein. Andererseits lebt die Modewelt von Abwechslung und hin und wieder etwas Neuem. Mit auffälligen Designs versucht man die Sneaker immer up-to-date zu halten und ist damit bislang auch sehr erfolgreich. Doch wer mal etwas ganz anderes ausprobieren möchte, sollte sich trauen, ein wenig von den Sneakers abzurücken und zu einem – mehr oder weniger –neuen Modell greifen. Man muss ja nicht alle Sneakers wegschmeißen und sich nie wieder neue kaufen, keineswegs. Allerdings gibt es mittlerweile eine Möglichkeit, ein wenig Abwechslung in das tägliche Outfit zu bringen: Die Lösung heißt: Schnürschuhe. Sie sind den bequemen Turnies sehr ähnlich, da sie auch mit Schnürsenkeln versehen sind und – bis auf einen kleinen Absatz – eigentlich flach sind. Der Unterschied zu Sneakers liegt im Gesamtstyle. Während Turnschuhe eher sportlich und lässig sind, kommen Schnürschuhe eher in die Kategorie „Schick“ und „elegant“. Wen das nicht stört, der ist mit Schnürschuhen bestens bedient.

Wozu trägt man Schnürschuhe?

Ein kleiner Nachteil ergibt sich bei Schnürschuhen im Gegensatz zu Sneakers jetzt schon: Man kann sie nicht ohne zu überlegen bei jedem Outfit einsetzen. Da es sich hierbei um ein etwas spezielleres Schuhmodell handelt, welches durchaus Blicke auf sich ziehen sollte, muss man das restliche Outfit ein wenig darauf abstimmen. Diese Regel gilt natürlich nicht pauschal für alle Schnürschuhe. Es gibt zum Beispiel auch sehr schlichte Schnürschuhe in Schwarz oder anderen schlichten Farben. Hier gilt nur eine kleine Regel: Krempel deine Hose ein paar Mal um, sodass die Knöchel sichtbar werden. Das macht die Beine schmaler, den Körper länger und betont die Schuhe etwas mehr. Diese Regel gilt allerdings auch bei Sneakers, nur als Tipp nebenbei.
Ist man ein Fan von Metallic-Farben oder anderen auffälligen Designs, sollten Hose, Oberteil und Schmuck damit harmonieren. Trägst du beispielsweise silberne Schnürschuhe, sollte dein restliches Outfit nicht völlig farbenfroh sein. Bevorzuge eher schlichte Kleidungsstücke und dezenten Schmuck. Die Aussage, dass man zu silbernen Schuhen keinen Goldschmuck kombinieren kann, vergesst ihr bitte ganz schnell, denn das ist schlicht und ergreifend falsch. Der Trend geht gerade in diese Richtung, dass man eigentlich alles miteinander kombinieren kann, also trau dich ruhig.

Wann trägt man Schnürschuhe?

Hier sollte man eines im Kopf behalten: Es kommt darauf an. Gehst du zum Strand oder zu anderen sommerlichen „Events“ solltest du eher auf „echte“ Sommerschuhe zurückgreifen, wie beispielsweise Sandalen oder Espadrilles. Turnschuhe wären auch in Ordnung, da sie eher sportlich und lässig sind. Mit Schnürschuhen wirkt das Outfit schnell zu streng, sodass hier Vorsicht geboten ist. Doch das gilt natürlich nicht für jedes Paar. Häufig sind Schnürschuhe genau für solche Anlässe gemacht und weisen einen sehr lässigen Style auf. Dann kann man Schnürschuhe natürlich auch zum Strand überstreifen. Es muss einfach alles ein wenig zueinander passen. Außerdem – und jetzt müssen die Zwerge, wie ich es einer bin stark sein – sollten kleine Frauen auf Partys oder anderen schickeren Events eher Abstand von Schnürschuhen halten. Bei solchen Anlässen sollte man einfach am meisten Weiblichkeit aus einem rausholen und das geht nun mal mit hohen Absätzen einfach am besten. Der Körper wird dadurch besser zur Geltung gebracht und man nimmt automatisch eine bessere Haltung ein. Schnürschuhe wirken dann eher plump als schick und dafür sind sie nun mal wirklich nicht gemacht. Bei großen Frauen ist selbst der eleganteste Anlass für Schnürschuhe perfekt.